Plötzlich Papa von Hugo Gelin.
Der Anfang ist gut, Sy wird als Womaniser und Oberchecker eingeführt. Dann taucht die weiße Frau mit dem Baby auf.
Ab hier wird der Film unglaubwürdig. Es gibt natürlich eine Filmrealität, aber wenn die Charaktere anfangen komische bzw. Sachen zu machen, die nicht nachvollziehbar sind, dann wird es doof. Dass dieser Sy mit dem Baby nach London fliegt glaube ich nicht bzw. kann ich nicht nachvollziehen. Die richtige Reaktion wäre: Er geht zur Polizei und sagt: Eine Tussi hat ein Baby auf mein Boot gelegt und ist abgehauen. Oder Sy bringt das Kind ins Kinderheim. ABER er fliegt nicht einfach so nach London.
Dann ist er in London, lernt diesen Schwulen in der U.Bahn kennen, der ihm den Stuntman Job besorgt. Als gebe es in London keine ausgebildeten schwarzen Stuntmen. Diese ganze Stuntmen Story ist nicht richtig nachvollziehbar. Es wird quasi behauptet und du als Zuschauer musst es akzeptieren, dass der Sy dann in London mit dem Kind bleibt. Obwohl er die Mutter nicht findet und kein englisch spricht, das Land nicht kennt und ein Kind auf dem Hals hat. Alles unlogisch und nicht nachvollziehbar. Logisch wäre, er bringt das Kind zur englischen Polizei und fliegt allein zurück. ( Wenn er schon nach London fliegt usw.).
Dann lebt er also in dieser coolen 3 Millionen Pfund Wohnung mit seiner Tochter. Die Beziehung zwischen den beiden ist gut gezeichnet...auch dass er der Kleinen die falschen Mails von der Mutter schickt ist gut ausgedacht.
Dann kommt die Mutter wieder und will das Kind zurück bzw das Kind soll ab und zu nach New York oder so....Ab hier entwickelt sich die Komödie zum Drama: Kramer vs Kramer lässt grüßen. Na ja...Am Ende hat die Mutter ein Einsehen und es gibt ein happy & sad ending. Naja....kann man machen. Ich fand es irgendwie an den Haaren herbeigezogen und alles viel zu lang.
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