Der Regisseur Ridley Scott ist wieder mit den Aliens unterwegs. Der erste Alien Film wurde 1978 gedreht und definierte das Science-Fiction Genre neu. Der Film wurde ein Klassiker. Wenn man ihn heute schaut, dann ist man nach wie vor von der Story, den Charakteren, den Special Effekten und dem Production Design beeindruckt.
Über die Jahre folgten vielen Fortsetzungen, manche gelungen, wie ALIENS von James Cameron, die meisten aber leider missraten. Im Jahre 2012 kehrte Ridley Scott wieder als Regisseur zur Alien Saga zurück und übernahm die Regie bei dem Film Prometheus, der durch seine visuelle Kraft bestach, jedoch von der Story und den Charakteren hinter den Erwartungen zurück blieb. Trotzdem war der Film ein finanzieller Erfolg und eine Fortsetzung wurde sofort in Angriff genommen.
Alien: Covenant fängt wie fast jeder Alien Film mit dem Flug eines Raumgleiters zu einer fernen Galaxie an. Der Raumgleiter fängt eine menschliche Botschaft von einem fremden Planeten ab. Daraufhin beschließt der Kapitän dem fremden Planeten einen Besuch abzustatten. Da der Zuschauer mit den Alien-Filmen vertraut ist, weiß er, dass es keine gute Idee ist. Denn was dann folgt ist eine erneute Konfrontation mit den Aliens.
Auch Alien:Covenant sieht wieder sehr gut aus. Ridley Scott ist ein viseueller Regisseur, das zeigt er in fast jedem Film. Das Problem des Films ist, dass er nichts neues und nicht originelles zeigt. Man hat das Gefühl die Story und alle Handlungsstränge so oder so ähnlich in einem anderen Alien oder einem anderen Science Fiction Film gesehen zu haben. Auch die Charaktere sind nicht originell oder besonders aufregend. Die SFX und die VFX- Effekte sind gut, jedoch nicht bahnbrechend oder überwältigend. Von Ridley Scott erwartet man etwas Außergewöhnliches. Der Film ist sehr voraussehbar, bedient eine Erwartungshaltung und bleibt hinter anderen Fortsetzungen zurück.
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