Die Verlegerin ( The Post ) ist der neue Film von Steven Spielberg.
In den 1970er Jahren übernimmt Katharine "Kay" Graham (Meryl Streep) das Unternehmen ihrer Familie - die Washington Post - und wird so zur ersten Zeitungsverlegerin der USA. Schon bald darauf sieht sie sich in eine Auseinandersetzung von ungeheuren Ausmaßen mit der amerikanischen Regierung verwickelt, als sie gemeinsam mit dem ehrgeizigen Redakteur Ben Bradley (Tom Hanks) auf eine Story über vier US-Präsidenten und deren jeweiliges geheimes Wissen über Amerikas Rolle im Vietnam-Krieg stößt. Vollblutjournalist Bradley will die Informationen um jeden Preis veröffentlichen, selbst wenn er dafür ins Gefängnis gehen muss, Graham bangt um die Sicherheit und die finanzielle Zukunft ihrer Angestellten. Ihre Position als Journalistin, amerikanische Patriotin und Geschäftsfrau bringt sie in eine moralische Zwickmühle. (Pressetext).
Der Film ist mit Meryl Streep und Tom Hanks in den Hauptrollen glänzend besetzt. Die beiden Schauspieler tragen den Film und man schaut und hört ihnen mit großer Freude zu. Der Film gleicht einem Theaterstück, denn es wird viel gesprochen. Es geht um Intrigen, Vertuschung, Moral, Pressefreiheit und andere hohe Werten, die sowohl in den 60 er Jahren, als auch heute ihre Aktualität haben.
Steven Spielberg inszeniert den Film routiniert und lässt den Zuschauer an einer Geschichtsstunde aus der jungen amerikanischen Vergangenheit teilnehmen. Auch wenn man sich nicht immer der Tragkraft und der Bedeutung des Gezeigten sicher ist, wird dem Zuschauer klar, wie wichtig die Pressefreiheit ist. Die Quintessenz des Films lautet: Mutige Menschen können die Geschichte verändern.
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